Am Airport, draußen vor der Stadt
hab ich Dich zuletzt gesehnals man Dich abberufen hat
Du musstest ziemlich plötzlich gehen
So hab ich Dich sehr früh geweckt
sahst noch sehr verschlafen ausfuhr ich Dich zum Port hinaus
um sieben Uhr schon eingecheckt
So steh ich nah der Runway hier
seh die Maschine startenund meine Augen folgen ihr
muß lange auf Dich warten
Stehe lange stille da
seh Dich als Punkt entschwindenmein Schatz ist nicht mehr da
ich kann es kaum verwinden
Und eine Träne rinnt
leis aus meinen Augenda nun die Einsamkeit beginnt
die mir nun die Ruh` wird rauben
Lieg im Bett noch lange wach
mir fehlt Dein Atem, Deine Nähedeinem Herzschlag lausch ich nach
Dein Bild ich vor mir sehe
Mein Leben ist nun öd und leer
und das atmen fällt mir schwerund Tränen rinnen sacht dahin
bis ich eingeschlafen bin
© K. Gierner
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